| | Beim 44. ordentlichen Landesparteitag der Volkspartei Niederösterreich wurde Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit 98 Prozent der Delegierten-Stimmen bereits zum sechsten Mal zum Landesparteiobmann gewählt. Die neuen Stellvertreterinnen sind Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Renate Scheichelbauer-Schuster. Zu einer der Landesfinanzprüferinnen wurde Bezirksleiterin Elisabeth Kellnreiter bestellt. | |
Pensionsdebatte: Frauen in den Mittelpunkt rücken! Als ÖVP Frauen setzen wir uns verstärkt für das Thema Frauenpensionen ein.
|  | Hier finden Sie alle Informationen und unsere Position: Anrechnung der Kindererziehungszeiten Die Kinderbetreuungszeiten sollen auch bei den Frauen über 60 als pensionsbegründende Zeiten angerechnet werden - wodurch auch viele dieser Frauen endlich eine Chance auf eine eigene Pension hätten. Und außerdem sollten diese Zeiten besser angerechnet werden - nämlich bis zu vier Jahre pro Kind, unabhängig davon, in welchem Abstand die Kinder geboren wurden. Das wäre eine echte Verbesserung, eine echte Wiedergutmachung zum Ausgleich der Ungerechtigkeiten und eine tatsächliche Wertschätzung der Verantwortung und Arbeit als Mutter. Höhere Zuverdienstgrenze bei Pensionen Als Ungerechtigkeit – vor allem für Frauen – sehen wir die derzeitigen Regelungen betreffend der Ruhensbestimmungen. Derzeit sehen diese Bestimmungen vor, dass jede vorzeitige Pension bis zum Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters „ruht“, wenn der monatliche Zusatzverdienst die Geringfügigkeitsgrenze von 374 Euro übersteigt. Zurzeit dürfen Beamte unbegrenzt dazu verdienen, während dies für ASVG- Pensionisten nicht gilt! Dies trifft vor allem die Frauen! Bei Aufhebung auch für ASVG- Pensionisten ergeben sich klar Vorteile für uns Frauen: Frauen die eine geringe Pension haben, weil sie z.B. durch die Erziehung ihrer Kinder ihre Beruftätigkeit unterbrochen haben, können durch eine zusätzliche Erwerbstätigkeit neben der Pension etwas dazu verdienen und ihren Lebensabend besser gestalten. Anhebung der Pflegefreistellung Das Kind hat ein Recht auf beide Elternteile. Daher setzen wir uns für eine Neuregelung des Pflegeurlaubs ein – auch das ist ein Schritt, um Kindern die Betreuung von Müttern und Vätern zu ermöglichen und die Eltern besser zu unterstützen. Unsere Forderungen daher: * Erhöhung des Pflegeurlaubes zwei Arbeitswochen / Jahr. Diese Erhöhung nützt den Eltern tatsächlich bei der Betreuung ihrer Kinder und ist wesentlich zielführender als das Modell von BM Heinisch-Hosek mit der Einführung des „Papa- Monats“. * Ausdehnung des Pflegeurlaubs auf erkrankte Kinder, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Gerade bei einer Scheidungsrate von über 50% in Österreich, leben viele Kindern nicht mit beiden Elternteilen gemeinsam. Daher sollen Mütter und Väter dabei unterstützt werden, für ihre Kinder auch da sein zu können. * Ergänzend sollten wir diskutieren, den Pflegeurlaub nicht an die Eltern zu knüpfen sondern an die Kinder: 2 Wochen Pflegeurlaub pro Kind! Raschere Angleichung der Frauenpensionsalter Was als Ausgleich von Nachteilen gedacht war - nämlich das niedrigere gesetzliche Pensionsantrittsalter - entwickelt sich zunehmend zu einer großen Hürde für Frauen, die gerne auch nach 60 arbeiten möchten. Daher seien die gesetzlichen Pensionsantrittsalter der Frauen schneller als bisher vorgesehen an jene der Männer anzugleichen. Faktum ist: Männer werden Generaldirektoren, Frauen werden zwangspensioniert! Immer mehr Frauen wenden sich an uns mit der Bitte um Unterstützung. Sie möchten nicht mit 60 in Pension geschickt werden. Daher sollen nun die Antrittsalter rascher angehoben werden!Durch die nach wie vor üblichen Zwangspensionierungen werden diese Frauen der Chance beraubt, noch 5 Jahre über ein besseres Einkommen zu verfügen (Letzteinkommen immer höher als Pension). Und es beraubt sie der Chance auf eine höhere Pension (5 Jahre mehr Beitragszeiten, noch dazu zum üblicherweise besten Einkommen des Lebens fehlen bei der Pensionsbemessung). Deshalb müssen wir alle Frauen, die auch mit 60 ihren Job behalten wollen, tatkräftig unterstützen!
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